Das Richtige wählen Sicherheitsventil Das ist wie der Abschluss einer Versicherung für Ihr Zuhause oder die Suche nach dem richtigen Deckel für Ihren Schnellkochtopf – alles muss perfekt zusammenpassen. Wenn Sie das falsche auswählen, wird es entweder nicht aktiviert, wenn es sollte, oder es leckt ständig.
Hier sind einige Vorschläge, die Sie bei der Auswahl eines Sicherheitsventils berücksichtigen sollten:
1. Was ist drin? (Mediumeigenschaften)
Sie müssen verstehen, was durch das Rohr fließt.
Ist es Gas oder Flüssigkeit? Gase (wie Dampf, Luft) und Flüssigkeiten (wie Wasser, Öl) stellen völlig unterschiedliche Anforderungen an Ventile. Für Gase sind Ventile erforderlich, die den Druck mit einem „Knall“ schnell ablassen können, während für Flüssigkeiten eine stabilere Öffnung erforderlich ist.
Ist es ätzend? Handelt es sich bei der Flüssigkeit um eine saure oder alkalische Lösung, müssen Innenauskleidung und Feder des Sicherheitsventils aus Edelstahl oder Speziallegierungen bestehen; Andernfalls wird es innerhalb weniger Tage korrodieren und versagen.
2. Berechnen Sie den „Grenzwert“ (Einstelldruck).
Das ist der entscheidendste Punkt.
Es sollte nicht zu früh öffnen: Der Öffnungsdruck muss höher sein als der normale Betriebsdruck Ihrer Maschine. Andernfalls spritzt das Ventil beim Starten der Maschine kontinuierlich Flüssigkeit aus, wodurch ein Betrieb unmöglich wird.
Es darf auf keinen Fall zu spät öffnen: Dieser Wert muss niedriger sein als die Höchstgrenze, die Ihr Behälter aushält. Es muss sichergestellt sein, dass das Sicherheitsventil öffnet und den Druck ablässt, bevor der Tank platzt.
3. Ist der „Auslass“ groß genug? (Entladekapazität)
Das ist wie ein Fluchtweg; Je mehr Leute da sind, desto breiter muss die Tür sein.
Sie müssen abschätzen, wie viel überschüssiges Gas oder Flüssigkeit das System pro Sekunde produzieren wird, wenn der Druck wirklich außer Kontrolle gerät.
Das von Ihnen gewählte Sicherheitsventil muss über eine ausreichende „Kapazität“ verfügen, d. h. seine Abflusskapazität muss größer sein als die maximale Überschussmenge, die das System erzeugen könnte, damit es den Druck tatsächlich reduzieren kann.
4. Berücksichtigen Sie den „Widerstand“ dahinter (Gegendruck)
Manchmal wird die vom Sicherheitsventil austretende Flüssigkeit nicht direkt in die Luft abgegeben, sondern durch ein anderes Rohr geleitet.
Wenn dieses Rohr, das die Abgase führt, sehr lang ist oder mit einem anderen Drucktank verbunden ist, entsteht eine Rückstoßkraft. In dieser Situation müssen Sie ein ausgeglichenes Sicherheitsventil mit „Faltenbalg“ wählen, um zu verhindern, dass der Gegendruck das Ventil zum Schließen zwingt und es am Öffnen hindert.
5. Anpassung an die Arbeitsumgebung (Umgebungstemperatur)
Wärmeausdehnung und -kontraktion: Bei Arbeiten in extrem kalten oder heißen Umgebungen ändert sich die Federsteifigkeit. Hohe Temperaturen führen beispielsweise dazu, dass die Feder weich wird, was dazu führt, dass das Ventil vorzeitig öffnet, bevor der vorgegebene Druck erreicht ist.
Bei der Auswahl sollten Sie dem Hersteller mitteilen, ob das Gerät im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung oder neben einem Hochtemperaturofen installiert wird.
6. Installationsort und -raum
Manche Sicherheitsventile können nur vertikal eingebaut werden; Bei schrägem Einbau kann es zum Verklemmen kommen.
Wenn der Einbauraum sehr eng ist, müssen Sie möglicherweise ein kleineres vorgesteuertes Ventil anstelle eines mit großem Hebel wählen.